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Diskussion

Für mich ist das natürlich die interessanteste Seite meines Grundstücks.
Hier ist Platz für: Anfragen, Anregungen, Antworten, Auskünfte, Beschwerden, Bitten, Diskussionsbeiträge, Entgegnungen, Grüße, Hilfsangebote, Hinweise, Ideen, Infos, Kommentare, Kritik, Links, Lob, Meckereien, Stellungnahmen, Tips, Vorwürfe, Witze u.v.a.
Die Eintragungen vom 08.04.1999 bis zum 16.12.2009 habe ich - der zeitlichen Reihenfolge entsprechend - auf Info 6 bis Info 26 übertragen.

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Mein Tipp: Überlege dir genau, was du schreibst. Lies zuerst die Kurzbeschreibung und wenigstens die letzten zehn Einträge, und lass dir ruhig einige Tage Zeit zum Nachdenken. Die Texte stehen wahrscheinlich viele Jahre lang in der Öffentlichkeit, bemüh dich also um Klarheit und Höflichkeit.
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Und hier sind die neuesten Beiträge - hier allerdings in zeitlich umgekehrter Reihenfolge:

Klima PT

* Ich denke, wir liegen bei der Klimadebatte gar nicht so weit auseinander.
Ich bin eben nur davon überzeugt, daß es Klimawandel schon immer gab (und wir ihn jetzt quasi psychoanalyse-artig pathologisch beobachten, wie so vieles andere auch), daß CO2 keinen Einfluß auf die Temperatur hat (sondern vielmehr ein lebenswichtiges Gas ist - ohne CO2 könnte keine Pflanze auf diesem Planeten leben) und zu guter letzt glaube ich auch nicht (wenn man davon ausgehen würde, daß die CO2-Theorie stimmt), daß wir unbedeutenden Würstchen durch das Drehen an einem einzigen angeblichen Klimafaktor so etwas komplexes wie das Weltklima einfach mal schnell verändern können. Das ist bei genauerer Betrachtung geradezu absurd.

Faktum ist: Vor unzähligen Jahren war es nicht deshalb so heiß, weil der Neanderthaler seine Grillsaison eröffnet hat und die Wahrheit ist: Sollte es heißer werden, dann werden wir uns nur anpassen können, genauso, wie das Pflanzen und Ziere schon seit Lebzeiten taten, ohne darüber nachzudenken.

Für Umweltschutz bin ich jederzeit zu haben - für angstgesteuerte Abzocke und völlig hirnlose Klima"schutzmaßnahmen", von denen heute in Wahrheit kein Mensch weiß, was sie und ob sie überhaupt was bringen oder vielmehr mehr (Umwelt)schäden als Nutzen anrichten. Da muß man vor den Maßnahmen größere Angst haben, als vor der angeblichen Klimakatastrophe selbst.

Wo ich die Parallele zu PT sehe: Jegliche kritische Diskussion wird im Keim erstickt, obwohl selbst der offizielle Klimabericht im kleingedruckten 1:1 aussagt, daß keine genaue Klimavorhersage möglich ist, weil das Klima kein lineares (wieso soll es dann aber einen angeblich linearen Zusammenhang mit CO2 geben können ?) sondern ein chaotisches System ist.

Man stelle sich mal vor, man würde auf Basis von jeder halbseidenen Theorie hier auf der Erde alles um 180 Grad umdrehen - da würden wir in einem absoluten Chaos leben.
Der Punkt ist: Eine seriöse wissenschaftliche Diskussion wäre in beiden Fällen möglich - man müßte sie nur zulassen. Beim Klima scheitert das wohl an politischen und wirtschaftlichen Gründen und bei der PT an unverrückbaren PT-Dogmen und weit verbreiteter, grundsätzlicher Wissenschaftsfeindlichkeit.
Und in beiden Fällen besteht wohl auch die Angst, daß die Wahrheit so einiges relativieren würde.

Wissenschaft und Fortschritt hat sich jedenfalls nie dadurch ausgezeichnet, daß Kritik oder Diskussion verboten war - ganz im Gegenteil - diese waren dazu notwendig, damit überhaupt ein fundierter Fortschritt möglich wurde. culixo, culixo ymail.com (Wien)
Dienstag, 12. Jänner 2010 um 02:19:25


Umweltschutz und Psychotherapie

* Im Gegensatz zu „culixo“ glaube ich sehr wohl an einen Klimawandel. Ich weiß mit 55 Jahren aus eigener Erfahrung, dass in meiner Umgebung eine Erwärmung stattgefunden hat. Wahrscheinlich hat dies auch mit dem CO2-Ausstoß zu tun, wenngleich es nicht hundertprozentig bewiesen ist.

Mich stört in diesem Zusammenhang aber das Verhalten unserer Eliten. Die Massenmedien bringen jede Menge Werbung, wonach wir in immer kürzeren Abständen neue Autos, Elektrogeräte, Möbel, Kleidung, Sportgeräte, etc. kaufen sollen, aber gleichzeitig rufen sie uns zum umweltschonenden Verhalten auf. Während bereits Kommunikationsmöglichkeiten wie Internet, Videokonferenz etc. weltweit verbreitet sind, wird eine Klimakonferenz an einem einzigen Ort veranstaltet, zu dem Tausende aus aller Welt mit dem Flugzeug anreisen. Das ist, als würde man angesichts eines Waldbrands ein Lagerfeuer anzünden, um dort über geeignete Gegenmaßnahmen zu beraten. Oder als würde man bei einem üppigen Festmenü Diätpläne ausarbeiten. Heutzutage erzeugen die erfolgreichen Menschen leider meist den größten ökologischen Fußabdruck. Vor rund zwei Jahren hat uns der österreichische Umweltminister empfohlen, als Beitrag zum Klimaschutz auf Fernreisen zu verzichten. Das fand ich sinnvoll. Inzwischen ist er Finanzminister und hat auf Mauritius Urlaub gemacht. Aber den Durchschnittsmenschen wird es bereits als Klimasünde angerechnet, wenn sie Wege unter vier Kilometern mit dem Auto zurücklegen.

Solche Dinge rufen wohl eher Ärger als Verständnis hervor. Dennoch bemühe ich mich darum, möglichst wenig nicht erneuerbare Rohstoffe und Energien zu verbrauchen. Dies wäre nämlich auch ohne Klimawandel dringend nötig. Wie würden wir heute wohl leben, hätten die Menschen im Mittelalter zwar keine Hexen, aber die meisten Erdöl- und Erdgas-Vorräte verbrannt? Wir können uns das nicht vorstellen, aber zukünftige Generationen werden mit diesem Problem zurechtkommen müssen. Als Draufgabe gibt es noch den Klimawandel sowie giftigen und strahlenden Müll.

Nun kehre ich zurück zur Psychotherapie und nähere mich der Ansicht von „culixo“ an, weil auch ich hier ähnliche Widersprüchlichkeiten sehe wie bei der Klimadiskussion. Von fast allem, was wissenschaftlich beweisbar ist, ist da wie dort auch das Gegenteil wissenschaftlich beweisbar. Und jede Problematik kann missbräuchlich verwendet werden. Im Namen des Klimaschutzes werden Atomkraftwerke gebaut. Verschmutzungsrechte können zum Spottpreis gekauft werden, weil sie allen Staaten zunächst gratis zugewiesen wurden. Und verkehrstüchtige Autos werden mit Prämien verschrottet. In der Psychotherapie gelten die Fachleute als besonders verantwortungsvoll, doch wenn etwas schief geht, wird jegliche Haftung abgelehnt. Die Qualitätssicherung gilt als vorbildlich, auch wenn es bei Verfehlungen keine Disziplinarmaßnahmen gibt. Wenn ein Therapeut das Gegenteil dessen sagt, was er meint, gilt es als wertvolle paradoxe Intervention. „Zum Wohl der KlientInnen“ werden ihnen Auskünfte und Aufzeichnungen über die eigene Behandlung verweigert. Usw.

Ich wünsche allen, die hier lesen und schreiben, alles Gute im Neuen Jahr, vor allem Gesundheit.

Hans Klotzinger, johann.klotzinger gmx.at (1190 Wien)
Freitag, 8. Jänner 2010 um 13:33:01


@silversurfer

* Bei mir ist es ebenso, daß ich Ratschläge erhalten habe bzw. Wegweiser, die ich erstens an jeder Ecke erhalten hätte können und die - basierend auf irgendwelchen halbseidenen Theorien - auch blanker Unsinn waren. Ich finde es einfach gefährlich, Leuten Dinge zu raten, die auf keinem festen Fundament beruhen - bei mir hätte das Auswirkungen auf mein direktes Umfeld gehabt.
>Wenn ein Angstpatient z.B. nur noch ein kleines Umfeld hat und dieses dann - als potentielle Ursache der Angst - auch noch zerpflückt und hinterfragt wird, dann kann das nur kontraproduktiv sein.

Was den meisten Therapeuten schlicht fehlt, ist Menschenverstand - gerade auf den käme es aber an. Blöderweise stehen aber die vertrottelten Dogmen oft im Widerspruch dazu. Und bevor ein Therapeut sein Dogma aufgibt, wirft er lieber seinen Verstand über Bord - zum Schaden des Patienten. Im Grunde ist das die gleiche Problematik wie bei Sekten.
Wozu psychologische Dogmatisierung führt, kann man sich ja in totalitären Regimen ansehen. Die brauchen sowas, um überhaupt erst groß zu werden.

Aber wie gesagt: Sehen Sie sich die Klimadiskussion an - das ist längst keine fundiert wissenschaftliche mehr, da geht es nur noch darum, mit Psychologie möglichst viele Menschen lenkbar zu machen (während von wissenschaftlicher Seite z.B. längst bewiesen ist, daß es seit 10 Jahren wieder kälter wird, sich in der Antarktis das Eis vermehrt usw. - erzählt man dem Volk die Lüge vom bösen CO2 - wobei - angenommen, es würde stimmen - jedem Kleinkind klar sein müßte, daß ein komplexes System wie das Klima nicht mit einem einzigen Knopf veränderbar ist, egal in welche Richtung). culixo, culixo mail.com (Wien)
Sonntag, 27. Dezember 2009 um 23:47:46



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